Sonntag, 29. Mai 2016

Big Adventure Days!


Yesterday
National Mississippi River Museum & Aquarium

Gestern sind wir nach Dubuque gefahren, und haben dort das Museum angeschaut. Von Booten bis zu einem Alligator, gibt es dort einiges anzusehen. Unter anderem hab ich Störe gestreichelt. Hier ein paar Eindrücke:




Der Oktopus hat geschlafen. Hab versucht, ihn aufzuwecken, aber er schien sehr tief zu schlafen. Sein Pech. Ich spreche toll Oktopus.












Today
Butterfly Garden in Bellevue & Mathias Ham House

Heute sind wir nochmal in die Gegend von Dubuque gefahren. Eigentlich wollten wir uns die Maquoketa Crystal Caves ansehen, aber da Memorial Day dieses Wochenende ist, war es dort gepackt voll, und wir sind umgestiegen. Schmetterlinge habe ich keine gesehen, aber Frösche! Und ein paar konnte ich einfangen und auf meiner Hand halten. 








Als wir davon aufgebrochen sind, habe ich im Internet ein Spukhaus gefunden, direkt in Dubuque. Das Mathias Ham House wurde in den 1830ern erbaut, und wurde niedergebrannt - der Täter wurde allerdings wieder freigelassen, da Kalkstein ja nicht brennt, und daher nichts vorgefallen war. Kurios. Drinnen durfte man keine Fotos machen, aber wenn ihr das Haus googlet, findet man schnell etwas darüber.
Was mich fasziniert hat, waren die zahlreichen Sitten und Normen der damals Reichen. So wurde zum Beispiel, wenn der Herr des Hauses vor Ort war, eine Ananas auf den Zaun gestellt, welche als Zeichen für Glück und Gastfreundschaft galt, und somit zeigte man, das jeder willkommen war. Oder die Zettelchen im Vorzimmer: Wenn kein Familienmitglied im Hause war, liessen Gäste kleine Zettel zurück, welche jeweils speziell gefalten waren. Das bedeutete dann zum Beispiel "Mein Beileid", "Liebe Grüsse", oder "Lass uns Gerüchte austauschen!". Sehr eigenartig.
Laut einer Legende spukt in dem Haus ein Pirat, den die letzte überlebende Tochter erschoss, als der einbrechen wollte. In der Türe ist tatsächlich ein Loch, vielleicht ist da ja doch ein bisschen Wahrheit dran...
Das einzige, was mich heimgesucht hat, waren schreckliche Kopfschmerzen. Wobei ich immer wieder zu dem Treppenaufgang zum ersten Stock schauen musste, und dort oben dann ein Licht einige Male geflickert hat. Man bemerkt das Alter des Hauses, und das Gewicht der Vergangenheit.

Die Stadt kaufte dieses Haus für 10.000 Dollar, im frühen 20. Jahrhundert. Ein Prachtstück mit sieben Schlafzimmern im zweiten Stock, und wunderschöner Dekoration im ganzen Haus.

Der Rest der Fotos ist noch nicht hochgeladen, also poste ich die vielleicht irgendwann diese Woche!

Kisses

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